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Orangen

Das Aromaspektrum reicht von blumigen bis zu ledrigen, von fruchtigen bis zu herben Noten.

Mit acht Monaten hat die Orange eine speziell lange Reifezeit, in der sie ihr glühendes Orange und ein Geschmacksbouquet entwickelt, das je nach Sorte variiert: von süss und leicht säuerlich bis sauer und leicht süsslich mit Aromen, die an Caramel, Beeren oder Bittermandeln erinnern. Von den rund 400 Sorten, die es weltweit gibt, kommen etwa 15 in den Handel. Unterschieden werden Blond-, Blut- und Halbblutorangen. Blut- und Halbblutsorten haben einen kräftigeren Geschmack und festeres Fruchtfleisch als Blondorangen. Jede Frucht weist 10 bis 13 saftige Schnitze auf, die durch ein dünnes Häutchen voneinander getrennt sind und mal mehr, mal weniger Kerne enthalten. Ihre Schale ist reich an ätherischen Ölen, die bei guter Reife stark aromatisch duften. Von der Schale abgezogene Zesten verleihen Kuchen ein fruchtig-herbes Aroma mit Bittermandelnote, wobei sich für die Verwendung von Zesten unbehandelte Orangen aus Bioproduktion empfehlen. Das Fruchtfleisch der Orange eignet sich für süsse und salzige Gerichte, für Desserts, Gebäck, Saft, Sirup und Likör.

Eine kleine Geschmacks-Auswahl zum Vergleich:

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Blondorange

Ihre glatte gelborange Schale ist leicht wachsig anzufühlen, duftet fruchtig und offenbart im Mund eine Bitternote. Sie lässt sich relativ gut vom Fruchtfleisch entfernen, das gelborange ist und sehr süss schmeckt, mit dezenten Himbeer-, Caramel- und leicht säuerlichen Noten. Blondorangen sind überaus saftig und enthalten kaum Kerne. Sie eignen sich vorzüglich für frisch gepressten Saft und zum Caramelisieren, sie munden in Frucht- oder Blattsalaten, Crevettencocktail oder filetiert als Tortenbelag und Crêpe-Füllung.

Traumpartner: Blondorangen verleihen Nüsslisalat ein süss-fruchtiges Aroma.
Verfügbarkeit: ganzjährig

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Halbblutorange

Die dünne, rötlich-orange Schale duftet würzig und hat einen leicht bitteren Gout. Sie ist etwas schwieriger zu entfernen als diejenige von Blondorangen. Doch die Mühe lohnt sich, denn darunter steckt zart-rötlich gefärbtes Fruchtfleisch, das saftstrotzend, ausgewogen süss-sauer und hocharomatisch ist mit leichter Erdbeernote. Halbblutorangen erfrischen als Snack und als Saft, verleihen Fruchtsalat, aber auch Eisberg-, Endivien-, Karotten- und Randensalat eine fruchtige, dezent-herbe Note. Gut machen sie sich auch in Fleischgerichten.

Traumpartner: Halbblutorangen harmonieren exzellent mit süsslich-herben Randen.
Verfügbarkeit: von Ende Dezember bis März

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Blutorange

Blutorangen sind etwas kleiner als Blondorangen und haben eine rotorange Schale, die ein herbes Aroma verströmt und bitter schmeckt. Sie sind eher schwierig zu schälen, warten jedoch mit einem tiefroten Fruchtfleisch auf, das säuerlich-süss schmeckt, mit leichter Bitternote und Aromen, die an Brombeeren und Kirschen erinnern. Blutorangen haben wenig Saft und Kerne. Sie werden gern als Frischekick zwischendurch verwendet, toppen Chicorée- und Rotkrautsalat und munden in Pouletgerichten.

Traumpartner: Blutorangen passen mit ihrer leichten Bitternote gut in Chicoréesalat.
Verfügbarkeit: von Ende Dezember bis März

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