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Crevetten

Crevetten, zu Deutsch Garnelen, sind Langschwanzkrebse ohne Scheren.

Crevetten, zu Deutsch Garnelen, sind Langschwanzkrebse ohne Scheren. Die Rückenschale ist nicht übermässig hart und erscheint meist glasig-grau, grünlich oder gelblich. Wie der Gattungsname nahelegt, ist der Schwanz länger als der Körper der Crevette. Dort befindet sich auch das geschätzte Fleisch. Dieses wird meist gekocht oder gebraten genossen, für Sushi manchmal auch roh zubereitet. Werden Crevetten in der Schale erhitzt, verfärbt sich der Krustenpanzer zu einem feurigen Orangerot. Von den Garnelen existieren rund 3000 verschiedene Arten, davon werden gut 350 Arten kommerziell gefischt. Die Crevetten leben überwiegend in Salzwasser.
Kulinarisch teilt man Crevetten auch in Kaltwasser- und Warmwasser-Crevetten ein. Grundsätzlich gilt: Je kälter und tiefer das Wasser, in dem sie leben, desto langsamer wachsen sie. Dies wirkt sich auch auf den Geschmack aus: Je kälter und tiefer, desto intensiver.

Eine kleine Geschmacks-Auswahl zum Vergleich:

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Warmwasser-Crevetten (Vanamei)

Unter biologischen Bedingungen grossgezogene Warmwassercrevetten schmecken hervorragend. Ihr Aroma ist mild und leicht süsslich. Es verströmt eine herrliche Frische, die mit ein paar Tropfen Zitronensaft richtig zur Geltung kommt. Eine dezent salzige Note schwingt mit. Im Biss sind sie schön knackig, und ihr Fleisch ist zart und weich. Die Krustentiere sind prima vom Grill. Am besten belässt man sie zum Kochen in der Schale, die sich unter der Hitze rot-orange färbt. Dabei aber stets darauf achten, dass sie nicht zu lange gegart werden, damit sie saftig bleiben. Sie passen auch gut in ein Curry oder nach dem Garen geschält in ein Kürbissüppchen mit Ingwer.

Traumpartner: Das zarte Fleisch von grillierten Warmwasser-Crevetten kann man mit frischer Kresse richtig akzentuieren. 

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Kaltwasser-Crevette 

Da die Kaltwasser-Crevetten in den kühlen Verhältnissen weniger schnell wachsen, sind sie geschmacklich intensiver als ihre Warmwasserkollegen. In jedem Fall wird der Geschmack besser gewahrt, wenn die Krustentiere in ihrer Schale gekocht werden, da maschinelle Schälmethoden mit Wasser auch das Fleisch etwas auslaugen. Wer an frischen Kaltwasser-Crevetten riecht, weiss, woher die Krustentierchen kommen – vom Meer. Der Geruch mag zwar in manchen Fällen neutral sein, aber diese Garnelen trumpfen gern mit einer Note Meer und Seetang auf. Geschmacklich sind sie in der Basis etwas salzig. Trotzdem schwingt eine leicht süssliche Komponente mit, die der Kombination Frische verleiht. Im Vergleich zu ihren knackigen Warmwasserkollegen sind die Kaltwasser-Crevetten weich und ebenfalls zart im Biss.

Traumpartner: Pikant-süsslicher Kerbel harmoniert mit den geschmacklich intensiven Kaltwasser-Crevetten vorzüglich.

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Black-Tiger-Crevetten

Black Tiger Prawns oder eben -Crevetten sind wie die namengebende Raubkatze gestreift. Doch die Schiffskielgarnele, wie das Tierchen auf Deutsch heisst, trägt helle Streifen auf dunklem Grund. Ihr Fleisch ist fest und leicht süsslich. Diese herausragende Qualität hat ihr den Übernamen «Arme-Leute-Hummer» eingebracht, denn im Geschmack erinnert die Black-Tiger-Crevette an die begehrte Delikatesse aus den Tiefen des Meers. In der Nase sind die Krustentiere, die meist aus asiatischen Gewässern stammen, in der Regel neutral. Ihr Duft kann auch an frischen Fisch erinnern. Black-Tiger-Crevetten sind einfach zu verarbeiten und deshalb in den Küchen rund um den Globus zu finden. Sie können gegart, gebraten oder grilliert werden.

Traumpartner: Black-Tiger-Crevetten in Butter mit etwas Knoblauch oder Chili sautieren – ein Festessen. 

 

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